uggs angebot Flecken und schwarze Brühe an Kamin

Hallo. Wir heizen mit Heizöl und haben seit letztes Jahr am Luftschacht ein Holzofen angeschlossen, selbstverständlich nach abnahme des Schornsteinfegers! Mussten auf den oberen Teil des Schornsteins noch ein Rohr setzten und eine Kappe. Man nennt das Versottung. Es kann mehere Ursachen haben: Der Schornstein zieht nicht, ist zu groß im Querschnitt, ist undicht, es regnet rein, usw., usw.

Drüber Streichen nützt nichts, weil Sie damit die Ursache nicht bekämpfen. Es wundert mich dass der Schornsteinfeger so was gesagt hat! Ich würde jegliche Heizung einstellen, vor allem wenn auch noch Rauch aus dem Loch kommt. Einen anderen Schornsteinfeger fragen nutzt nichts, jeder hat sein Schutzgebiet. Vielleicht kann die Firma, die den Holzofen gebaut oder geliefert hat weiterhelfen. da etwa 2 fen am gleichen Zug ?

Mir hat der Schorni in diesem Jahr gesagt, wenn ich einen zeiten Ofen / Brenner anschließen will, brauch ich einen separaten Zug mit einem bestimmten Querschnitt.

Wenn nun Rauch aus dem Anschluß kommt, kann das ein Zeichen dafür sein, daß das Ding nicht zieht.

Heizt Ihr eventuell mit frischem Holz weniger als 2 Jahre gelagert ?1 Kamin 2 fen. Der Schorni sollte das eigentlich wissen/berechnen können (DIN 4705). Der zweite Ofen (Holz /Kaminofen) muss natürlich der Bauart 1 entsprechen und das Holz (vorzugsweise Laubholz) muss min. 2 Jahre besser 3 richtig gelagert werden, bevor man es verheizen kann. Wenn jetzt Rauch aus dem Anschlussloch dringt, ist das ziemlich sicher ein Zeichen dafür, dass der Kamin nicht richtig zieht (falscher Querschnitt/verstopft.). Das ist nicht ganz ungefährlich. Da muss der Schorni noch mal ran und Stellung beziehen!

Die Beseitigung der Versottungsflecken ist dann auch „etwas Größeres“, aber machbar.

Grüße aus dem schwäbischen GerlingenTaupunkt im Kamin da muss er wieder raus!Hallo Heike,

offensichtlich ist euch der Taupunkt der Abgase durch die Verlängerung in den Kamin gerutscht. Dumme Sache! Denn jetzt kondensiert ein Teil des Wasserdampfes, der bei jeder Verbrennung von Holz / l entsteht, im Kamin und läuft dann an der Innenseite herunter. Auf dem Weg nach unten nimmt er dann noch Russ und anderen Dreck mit und schon habt ihr die schwarz braunen Rotznasen an der Wand. Eure Abgase sind also entweder nicht heiß genug oder der Weg nach draußen ist zu lang (räumlich und / oder zeitlich gesehen). Nun kenne ich eure Heizanlagen nicht, insofern kann ich nicht einschätzen, ob eine kurzfristige Erhöhung der Abgastemperatur möglich ist. Das kann allerdings nur eine bergangslösung sein, da hiermit auch der Wirkungsgrad der Anlage sinkt und dementsprechend der Brennstoffverbrauch ansteigt. Langfristig müßt ihr euch damit befassen, wie die Abgase schneller euren Kamin verlassen und somit der Taupunkt wieder ausserhalb der Gebäudehülle liegt. Also z. B. mit Gebläsen den Abgasstrom beschleunigen, den Kaminquerschnitt entsprechend neu dimensionieren oder Strömungshindernisse beseitigen.

Da eine Sanierung von versotteten Flächen nicht ganz einfach ist, würde ich auch mal überlegen, einen unabhängigen Sachverständigen / Gutachter einzuschalten. Denn aus meiner laienhaften Sicht hat euer Schornsteinfeger hier Mist gebaut (immerhin hat die Anlage vor der Modifizierung tadellos funktioniert). Und wenn man ihm dies nachweisen kann, dann kann man ihn für die entstandenen Schäden haftbar machen.

Bei der Sanierung der versottenen Flächen kann euch ganz sicher ein erfahrener Maler helfen. Der Markt bietet da eine Vielzahl von Mitteln und Möglichkeiten.

Ph. Mertens

Dankeschön! Der Schorni hat uns angeraten eine Verlängerung von 1,50 m auf den Schornstein zu setzten plus Hut! Dann müsste er wohl noch was Abdichten oben am Kamin? Tja, dann wären da noch die Witterungsverhältnisse, bei Niederdruck zieht der Ofen nicht und der Rauch würde sich dann überall durchdrücken nur nicht durch den Schornstein. Das mit der Versottung habe ich auch schon geklärt, haben Fachleute im Bekanntenkreis! Gruß HEIKE

OfenanschlußDachog. So wie geschildert ist der Ofen erst seit einem Jahr in Betrieb und schon zeigen sich Versottungserscheinungen? Ich will dem Schornsteinfeger natürlich nichts wissen, aber seine Ratschläge muten schon etwas seltsam an und so sollte man schon etwas genauer fragen. Angeblich wurde der Lüftungsschacht zum Anschluß des Ofens genutzt, der sich sicherlich zwischen den beiden Rohren der Oelöfen befindet. Dieser ist aber nicht als Rauchabzug gedacht. Beim Aufmauern wurde diesem Lüftungsrohr nicht die Sorgfalt zugedacht, wie einem Rauchrohr. Mörtelnasen ragen bestimmt in dieses Rohr hinein und somit in die Rauchsäule. Der aufsteigende Rauch bildet an diesen Nasen Wirbel und kann daher nicht ungehindert aufsteigen. Sie sollten darum erst einmal die Ursache für die Wirbelbildung beseitigen. Weiterhin sollte ermittelt werden wie weit die Abgasrohre der lheizung über den Rauchrohrausgang des Zusatzofen hinausragen. Auch dies kann zur Wirbelbildung des aufstrebenen Rauches führen. Ebenso kann die Methode des Anheizens Einfluß haben. Wenn die Oelöfen in Gang gesetzt werden und die sind ja meist immer in Betrieb, ist die Luft am Schornsteinkopf schon von Wärme gesättigt. Es ist kein gnügender Auftrieb für die Rauchrohrgase vorhanden. Sicherlich müssen Sie ganz vorsichtig den Ofen anheizen, wenn die anderen beiden fen in Betrieb sind. Nur mit etwas Papier und ein wenig dürrem Holz anheizen, damit die im Rachrohr stehende Luftsäule erhitzt wird und nach oben steigt. Sollten Sie aufwendige Aufbauten am Schornstein vornehmen, stehen sicherlich Behördengänge und Genehmigungsanträge an. Mfg. ut de ole Mark.

Hallo Mark, irgendwie hab ich da glaube ich was falsch erklärt??? Keine LFEN., wir haben l Zentralheizung. Der Holzofen ist am Lüftungsschacht angeschlossen, dieser wurde auch vom Schorni genaustens angeschaut von unten nach oben und oben nach unten. LOL. Mein Vater hat diesen Schacht selbst gemauert, und er sagt, das der ordentlich gemauert wurde? Ich denke das mit der Versottung und der Brühe ist schon richtig, da da ja noch 1,50 m Rohr fehlen + Hut!!!
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Hab jetzt was bestellt. Aber das mit dem Anfeuern ist wohl auch keine schlechte Idee? Danke Mark. Gruß Heike

ist das Holz trocken. Laubholz mind. 3 Jahre und Nadelholz 2 Jahre trocken trocknen lassen. Ist der Kamin erst einmal versotten, wird es schwierig. Ich habe folgendes gemacht. Alles Braune und Stinkende von außen herausgeschlagen und neu vermörtelt (feuerfest). Dann eine Alufolie und Gipskartonplatte darauf. Zusätzlich habe ich den Schornstein im Dachboden noch gedämmt. War viel Arbeit.