ugg bailey button chestnut gane Energy 130 dCi im Test

Wenn Ingenieure Sprit sparen sollen, kramen sie zwei Werkzeuge als Erstes aus dem Instrumentenkoffer: Downsizing und Hybridisierung. Genau so macht es Renault bei den neuen Motoren im facegelifteten Mgane. Das Coup Cabrio muss noch bis 2013 warten, während die auf dem Mgane basierenden Kompaktvans Scnic und Grand Scnic schon im Jahr 2011 dran waren. Die optischen Modifizierungen beziehen sich auf Kleinigkeiten wie andere Stoßfänger sie tragen jetzt Elemente in glänzendem Schwarz und besitzen Chromeinsätze sowie versionsabhängig LED Tagfahrlichter. Nur der eingefleischte Renault Kenner wird die nderungen bemerken. Alle anderen dürfen sich freuen, dass der Mgane III nach wie vor dem Facelift wesentlich besser aussieht als die alte Version Mgane II mit dem Heckbürzel. Die Cockpitgestaltung ist dagegen im Vergleich zu VW oder auch Peugeot im Hintertreffen. Die Materialien passen nicht recht zusammen, und die feststehende Navi Konsole auf dem Armaturenbrett ist kein Augenschmaus.

Neue Assistenten und schlechte Ergonomie

Außerdem erhält der Mgane optional das so genannte Visio System, eine Kombination aus Spurverlassenswarner und Fernlichtassistent. Der Schalter, mit dem man das System ein und ausschaltet, ist symptomatisch für die Ergonomie im Mgane: Er liegt an nicht einsehbarer Stelle hinter dem Innenspiegel im Spiegelfuß. Ein Techniker mag ihn dort vermuten, da die Kamera, auf der das System basiert, dort untergebracht ist, alle anderen müssen suchen. Auch andere Schalter befinden sich an den unmöglichsten Stellen. So befindet sich der Motorstartknopf an der Mittelkonsole statt an der Lenksäule. Die Sitzheizung wird mit einem Rädchen außen am Sitz eingestellt, wo es zwar nah am geregelten Objekt, aber vor suchenden Blicken gut geschützt ist. Und der Tempomat wird zwar am Lenkrad bedient, aber im Bereich neben der Handbremse an und abgeschaltet.

Rücksitze nur schwer umlegbar

Ein weiteres Manko beim Mgane Fünftürer ist die Innenraumvariabilität: Die Rücksitze lassen sich nur dann umklappen, wenn man die Vordersitze weit nach vorne rückt, und auch dann ergibt sich kein ebener Ladeboden. Das Gepäckraumvolumen beträgt 405 bis 1.162 Liter. Zum Vergleich: Der VW Golf liegt mit 350 bis 1.305 Liter bei der fensterhohen Beladung schlechter, beim Maximalvolumen besser. Der Sitzkomfort im Mgane Fond geht in Ordnung. Das praktisch unveränderte Fahrwerk bietet guten Komfort auch auf Rüttelstrecken, ohne in Kurven zu übergroßem Wanken zu führen. Der neue, 130 PS starke Turbodiesel namens Energy dCi 130 bietet satte 320 Newtonmeter Drehmoment, die er schon bei 1.750 U/min von der Leine lässt. Mit einer gleichmäßigen Kraftentwicklung beim Beschleunigen kann das Auto zwar nicht aufwarten. Aber der ab etwa 1.700 Touren schlagartig einsetzenden Schub ist zehnmal mehr wert. Hat man den Adrenalin Tsunami einmal ausgekostet, bedient man die serienmäßige Sechsgang Schaltung fortan immer so,
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dass dieser Flash wiederkehrt.

Weniger Hubraum, weniger Verbrauch

Der neue Diesel ersetzt den alten dCi 130. Der brauchte für die gleiche Leistung von 130 PS noch 1,9 Liter Hubraum, nun genügen 1,6 Liter. Wer sich bei Renault Dieseln auskennt, weiß, dass es sich um einen ganz neuen Motor handeln muss, denn bisher waren 1,5 Liter Aggregate die Norm. Der alte Diesel brauchte im Mgane 5,1 Liter, der neue ist mit vier Liter zufrieden, man spart also über einen Liter. Zum Start des Mgane III im Jahr 2008 gab es noch vier Benziner und vier Diesel. Daraus werden nun sechs Benziner und ebenso viele Dieselvarianten, wovon einige ähnliche oder sogar gleiche PS Werte aufweisen. Statt drei Ausstattungen gibt es nun gleich fünf normale Versionen plus zwei Sondermodelle. Ob der Kunde diese Vielfalt schätzt? Zumindest der eine oder andere wird beim Studium der Preisliste und beim Vergleich mit den Wettbewerbern entnervt das Handtuch werfen und vielleicht sogar zur übersichtlicheren Konkurrenz wechseln.

Die Preise für den Mgane 130 dCi beginnen jedenfalls bei 23.250 Euro. Dafür erhält man die gehobene Ausstattung Dynamique, die kaum noch Wünsche offen lässt. Serie sind neben einem tadellosen Sicherheitspaket bereits ein CD Radio, eine Klimaanlage, elektrische Fensterheber rundum, elektrisch einstellbare Außenspiegel sowie natürlich eine Zentralverriegelung. Darüber hinaus sind ein schlüsselloses Zugangs und Startsystem, Nebelscheinwerfer, 16 Zoll Aluräder, ein Tempomat, sowie ein Licht und ein Regensensor an Bord. Ein vergleichbarer fünftüriger VW Golf 2.0 TDI BlueMotion Technology Comfortline mit 140 PS kostet 26.515 Euro, also fast 3.000 Euro mehr.
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