ugg bestellen Freie und die Zukunft

zur auswahl steht ein bewerbungs bombardement für eine festanstellung oder der konsequente weg in die selbstständigkeit(ich versuche zur zeit alles wichtige, wissenswerte zu lesen als ersten schritt dieser option).

ich habe das gefühl, dass ich mit der zweiten variante gut fahren könnte, weil ich glaube, dass die freien in zukunft vielleicht nicht die schlechteste ausgangsposition haben könnten. falls die verlage irgendwann mal wieder geld verdienen und zwecks qualitätssicherung aufträge an freie vergeben.

wenn du auch nur eine kleine chance siehst, eine festanstellung zu bekommen, nimm sie wahr. ich weiß dein alter nicht, aber es ist gut möglich, dass der trend, ohne angestellte redakteure zu arbeiten, sehr lange dauert. irgendwann hast du dann den zeitpunkt verpasst, dich sesshaft zu machen. auch wenn der gedanke, als freier journalist zu arbeiten seine reize hat, es ist der steinigere weg, denn die konkurrenz ist riesig. schließlich lungern auf dem freien markt nicht nur ausgebildete redakteure, sondern auch andere ambitionierte schreiber rum. davon zu leben, ist sehr schwer. das ist meine meinung und ich wäre sehr sehr froh, eine feste anstellung zu haben. falls du dich für die freie variante entscheidest, kannst du zumindest kontakte aufbauen. alles andere hängt von deiner persönlichen situation ab. so oder so: alles gute

und nun bin ich so weit,dass ich sage: ich mach’s! ich lebe in münchen, das mag die sache nicht einfacher machen, da es dort noch ein, zwei andere freie gibt,

aber auf der anderen seite ist es vielleicht gar nicht so schlecht. ich finde es gut, dass man sich hier viel mit anderen freien und auch mit potentiellen arbeitgebern treffen kann treffen, die der bjv veranstaltet.

außerdem habe ich nach 14 monaten arbeitslosigkeit und vielen bewerbungen keine lust mehr, so weiterzumachen.

dazu kommt noch, dass man als arbeitsloser nur ein bisschen was dazu verdienen darf. das bringt einen journalisten, was den lebenslauf und die referenzen angeht, nicht wirklich in eine bessere position als die augenblickliche.

ich bin nach wie vor überzeugt, dass die zeit der freien kommen wird. natürlich hat es sein gutes, wenn man angestellt ist. eine festanstellung anzupeilen macht deshalb vielleicht auch sinn. aber rumsitzen, playstation spielen, nachdem alle bewerbungen geschrieben sind, ist irgendwie nicht mein fall?

ich vertraue auf die qualität meiner arbeit und ich denke darüber kriegt man nach wie vor den fuß in die tür. ganz egal, wieviele konkurenten es gibt.

Karin und ich, haben keine andere Wahl. Es ist eng geworden, auf dem Arbeitsmarkt. Dagegen hilft auch kein Vertrag. Wer nicht freiwillig geht, der wird rausgemobbt.

Nach 28 Berufsjahren und mehreren Arbeitslosigkeiten, als Informatiker, habe ich mit 48 Jahren die Computerei an den Nagel gehängt und zu schreiben angefangen. Die Wunden, die durch Mobbing und durch Kündigung entstehen, verheilen niemals. Als Selbständiger wäre mir das erspart geblieben.

Die Sicherheit, die Dir eine feste Anstellung bietet, ist nur Trug. Als Selbständige siehst Du den Abgrund vor dir. Als Angestellte hast Du ein Schneebrett vor den Augen, aber Du weisst nicht wo, das erfährst Du erst beim Kündigungsgespräch.
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