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Schon bei den alten Griechen war es gang und gäbe, den nackten Körper bei öffentlichen Umzügen und in der Sportarena ohne Scham zu zeigen. Die Unbefangenheit, mit der in Hellas die natürliche Beziehung zum eigenen Leib gepflegt wurde, kann man heute noch in den Museen auf sich wirken lassen. Die Scham davor, blanke Haut zu zeigen, ist eine Entwicklung, die erst nach dem Untergang Roms mit dem Beginn des Mittelalters in Europa Einzug hielt. Nacktheit wurde sodann in die Badehäuser verbannt. Erst in der Zeit der Romantik, ab ca. 1800, haben Philosophen und Gelehrte die Rückkehr zur Natur gepredigt. Damals entstanden schon kleine Kreise, in denen ohne sexuelle Absichten die Hüllen fielen, um ganz unbeschwert die Freiheit als Nackedei zu genießen.

Mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts entstanden liberale Bewegungen in Deutschland, in denen die Gleichheit der Menschen im Vordergrund stand. Und ohne Uniform und Frack standen so Herr Generaldirektor und der Fließbandarbeiter wirklich auf gleicher Stufe. Dies fand in konservativen Kreisen nicht allgemeine Zustimmung. Die damaligen FKK Anhänger oder auch Naturisten hatten eine ganzheitliche und nachhaltige berzeugung, die auch gesunde Ernährung und kologie umfasste. Damit waren die Nacktprediger schon sehr fortschrittlich, denn heute sind diese Begriffe ja in aller Munde. Es mag daher nicht unbedingt verwundern, wenn in der damaligen DDR die Nudisten Kultur auch eine Blütezeit erlebte, da ja der Sozialismus ebenfalls von der Gleichheit der Menschen ausgeht. In der Praxis sah dies natürlich etwas anders aus. Im Westen zog man in den 1960er Jahren gleich, als die Studenten für mehr Freiheit und Rechte auf die Straße gingen. Danach wurde es für FKK Vereine immer schwerer, neue Mitglieder zu werben, weil alles erlaubt schien. In neuester Zeit gibt es eine Renaissance des Nudismus, der sich Nacktivity nennt. Breitensportarten werden jetzt hüllenlos betrieben. Nacktwandern gehört zu den sehr beliebten Outdoor Aktivitäten in Deutschland. Nacktradeln, Nacktschwimmen, Nacktyoga, Nacktringen und Nacktreiten sind ebenfalls weit verbreitet. Auch Lauffestivals in nackter Pracht haben guten Zuspruch. In anderen Kulturen sieht man die Dinge nicht so entspannt, so sollte man im Orient auf allzu große Hautblöße eher verzichten.

Rein rechtlich kann öffentliche Nacktheit außerhalb organisierter Gruppen Probleme verursachen. Mitunter sehen weniger liberal eingestellte Bürger und Ordnungshüter dies als Belästigung an. Dies kann zu Bußgeldern führen. Wer einen unbeschwerten Nackturlaub plant, der sollte sich mal in Kroatien oder auch Frankreich umschauen hier gibt es besondere Ressorts, die sich auf Nackedeis spezialisiert haben. Auch Nacktkreuzfahrten stehen mittlerweile hoch im Kurs.

Hier noch ein paar Tipps für das Verhalten an FKK Stränden und bei Nacktsport: An Nacktbadestränden sollten alle wirklich nackt sein, denn sonst fühlen sich die anderen Strandbesucher vielleicht nicht mehr so wohl. Respektlose und intolerante Bemerkungen über sichtbare Körperdefizite sollten unterbleiben. Distanzzonen sollten, wie auch mit Kleidung, beachtet werden. Aus Hygienegründen sollte man sich nicht nackt auf Stühle und Bänke setzten ein Handtuch ist hier obligatorisch. Fotos und Videos sollten vermieden werden, ebenso sexuelle Handlungen in der ffentlichkeit FKK Clubs sind keine Swingerclubs! (rb)
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