ugg us Freie Journalistenschule Berlin

Da ich hier immer wieder auf Anfragen stoße, wie man am besten Journalist wird und ob es eine Alternative zum Volontariat gibt, hier meine Erfahrungen und Meinungen:

Einstieg in den Journalismus? Nun ja, jeder schafft es anders. Jeder, der es wirklich will, schafft es irgendwie. Deshalb gilt es vorher, alle Möglichkeiten abzuwägen.

Nun ist ein Volontariat nicht gleich ein Volontariat. Viele auf dem Arbeitsmarkt angebotene, sind letztendlich keine journalistischen und man setzt sich der Gefahr aus, für einen „Hungerlohn“ Tätigkeiten nachzugehen, die so gar nicht dem entsprechen, was man eigentlich lernen wollte. Hinterher steht man dann mit leeren Händen da.

Wird man nach einem Volontariat nicht als Redakteur übernommen, steht man oft genauso dumm da. Nicht jeder bekommt ein Volo bei der FAZ und nicht jeder will sein Leben lang beim Kattenvenner Marktanzeiger schreiben. Bei der Entscheidung für ein Volontariat, sollte man sich dessen vorher bewusst sein und möglichst auch wissen, wohin die große Reise Journalismus führen soll.

Mache ich ein Volontariat bei einem Lifestylemagazin, wird mir das wenig bringen, wenn ich später in den Lokaljournalismus einsteigen möchte. Ebenso wenig natürlich umgekehrt. Der Arbeitgeber guckt immer darauf, wo und was man vorher gemacht hat.

Außerdem beklagen viele, beim Volontariat zu wenig „Theorie“ zu lernen. Man stellt nur 20 40 Schüler im Jahr ein. Mehrere tausend Bewerbungen kommen hingegen. Vorteile einer guten Journalistenschule: Ganz klar man lernt alle notwendigen Basics hat Kontakte und Ansprechpartner in Hülle und Fülle. Man kann Reportagen wie Berichte aus dem ff schreiben und ist gewappnet für den Alltag als Redakteur. Sehr gut ist es, wenn Journalistenschulen eine Kombination aus Theorie und praktischer Tätigkeit im Verlag anbieten. ASA und HNS sind da wohl Vorreiter und bieten ohne Frage eine solide und gute Ausbildung.

Nachteile: Nicht an jeder Journalistenschule kann man auch gleich publizieren, einige Journalistenschulen sind sehr teuer.

Vorweg: ich rate nicht dazu, sich auf ein Journalismusstudium bei einem Fernstudienanbieter einzulassen, der auch Häkel oder Töpferkurse anbietet.

Fernstudium heißt hier nicht, dass man alleine studiert. Regelmäßig werden Seminare auf dem Online Campus angeboten. Wer will kann auch zu Präsenzwokshops nach Berlin reisen, die inhaltlich vom kreativen Schreiben bis Redigieren reichen. Studenten verabreden sich zu Stammtischen in ganz Deutschland.

Ich bin seit drei Monaten dabei und muss sagen, wirklich viel gelernt zu haben.

Dazu sei noch gesagt, dass ich seit mehreren Jahren freier Journalist bin und das Studium an der FJS als perfekte Ergänzung dazu sehe. Ich kann so Theoretisches direkt in die Praxis umsetzen und bekomme durch meine Hausarbeiten feedback für meine Texte.

Die 19 Module, die an der FJS angeboten werden, decken alle Bereiche des Journalismus ab. Darstellungsformen, journalistisches Schreiben, Fotojournalismus, Presserecht usw. Zudem kann man Module in PR Arbeit oder Medien belegen. 3 Module sind Pflicht,
ugg australia europe Freie Journalistenschule Berlin
9 frei wählbar. Ebenso IMHO ist der Stoff in 12 Monaten mehr als machbar. Die Zeit kann man sich frei einteilen.

Das ist für mich die eine Definition von dem „frei“ der Freien Journalistenschule. (frei wählbar, frei einteilbar). Ein weiteres „frei“ ergibt sich dadurch, dass die FJS verlagsungebunden ist. Das heißt, die Gefahr, dass auf eine Verlagsphilosophie hingearbeitet wird, ist nicht gegeben.

Ein drittes „frei“ geht an die optimale Schulung für Journalisten, die frei arbeiten wollen. (Dem Trend des Journalismus entsprechend).

Hier gibt es Angebote über Selbstmarketing, Kundenakquisition, Job und Auftraggeberbörsen bishin zu fachjournalistischen Sparten.

Die FJS geht aus der Deutschen Fachjournalistenschule hervor. Entsprechend wird auch der Fachjournalismus immer noch eigenständig behandelt. Jedoch erlernt man ebenso alle Skills eines Allround Journalisten.

Viele Teilnehmer sehen den Vorteil, während ihrer alltäglichen Arbeit als Jurist, Arzt oder Biologe eine journalistische Zusatzausbildung zu bekommen, um beides einmal zu verbinden.

Wer gleich als Journalist anfangen will, dem sei dringend empfohlen, nebenbei frei zu arbeiten und die Inhalte der FJS als Ergänzung zu sehen.

Die Ausbildung an der FJS in Kombination mit einer freien Tätigkeit, sehe ich als sehr gute Alternative zu einem Volontariat. Die Meinung teile ich mit vielen mir bekannten Redakteuren. Wer also nicht frei arbeiten will, sondern redaktionell arbeiten möchte, der ist mit eigener Praxis und FJS Ausbildung auch gut vorbereitet. Zudem ist man an der FJS durch die Möglichkeit in Exkursionen Redaktionen zu besuchen, sehr bemüht.

Fazit: Ich mache gerade sehr gute Erfahrungen und empfehle diese Form der Ausbildung. Die Kosten sind für mein Empfinden, was die Leistungen betrifft, mehr als angemessen. Auch die Korrekturzeiten der 12 zu leistenden Hausarbeiten und vier Praxisarbeiten sind optimal.

Am Ende der Ausbildung gibt es eine Abschlussarbeit, ein benotetes Zeugnis und ein Diplom.

PS.: Ich bin übrigens kein Werbebeauftragter der Schule, sondern habe einfach nur gute Erfahrungen, verbreite diese nach Artikel 5 GG und hoffe, dass es allen etwas bringt, die noch nach einem Weg suchen.

Ich habe ebenfalls ein Diplom der FJS in der Tasche und kann mich beiden Vorrednern nur anschließen. Die freie Journalistenschule hat seit Ihrer Umbenennung einen großen Schritt nach vorn gemacht und steht anderen Journalistenschulen in Bezug auf die theoretische Vermittlung in nichts nach. Dieser neue Anspruch ist Herrn Teichmann zu verdanken, der seit Anfang letzten Jahres die Schule leitet. Die Skripte zu den Modulen wurden überarbeitet und die Hausarbeiten neu konzipiert. Die in jeder Hausarbeit zu erfüllenden Arbeitsaufträge sind ebenfalls anspruchsvoller geworden.

Ebenso sind 4 Praxisarbeiten abzuliefern, die jeweils doppelt in die Endnote eingehen. Die Abschlussarbeit, die vierfach eingeht, ist in einer Zeit von 8 Wochen zu verfassen, nachdem mindestens zwei Themenvorschläge im Prüfungsbrüro eingereicht wurden. Welches der gestellten Themen man letztendlich bearbeiten muss, entscheidet die Schulleitung. So kann nichts vorbereitet werden und man arbeitet unter „Echtdruck“.
ugg australia europe Freie Journalistenschule Berlin