ugg grössentabelle Gerichtsverhandlung Süddeutscher Verlag gegen muenchnernotizen

Nachdem der Oberste Gerichtshof in der Causa falsche Holocaustfotos zum Konzentrationslager Auschwitz seinen Beschluß zu Gunsten des Chefredakteurs der muenchnernotizen, Walter Egon Glöckel, gefaßt hat, wurde nun der Verhandlungstermin im Hauptverfahren anberaumt.

Im Provisorialverfahren zum Antrag auf einstweilige Verfügung der Unternehmung der Mediengruppe Süddeutscher Verlag, der DIZ Dokumentations und Informationszentrum München GmbH, dem SV Bilderdienst, vertreten durch die Kanzlei Fellner Wratzfeld Partner (Wien) lehnte der Oberste Gerichtshof nach einem Verfahren, das durch den Journalisten durch alle Instanzen betrieben wurde, rechtskräftig im Juni 2006 den Antrag des Klägers ab (AZ: 4 Ob 71/06d).

Journalist Glöckel, vertreten durch den Medienanwalt Dr. Albrecht Haller (Wien) wurde mit dem Inhalt seiner Exklusivreportage „Der Holocaust, Auschwitz und seine Geschäftemacher 2005“ durch den Obersten Gerichtshof bestätigt.

Die Hauptverhandlung wurde nun vom Handelsgericht Wien für

Schon einmal hat Glöckel bei einer Gerichtsverhandlung als Beschuldigter vor dem Landesgericht Frankfurt/Main, verklagt durch die Zeugen Jehovas Deutschland, während eines Prozesses durch Verlautbarung einen Knalleffekt verursacht.

So bedauerlich und verurteilungswürdig aus der Sicht des Journalisten die Thematik des gewerbsmäßigen Handels mit Fotos aus der NS Zeit, insbesondere die herabwürdigende Darstellung der Opfer im Zusammenhang mit „Sensationsaufmachung“ auch ist, so wird auch bei dieser Gerichtsverhandlung Glöckel mit einem Sachverhalt die Anwesenden konfrontieren, der einem Skandal gleichzusetzen ist.

Wie schon in dem Artikel „Holocaust Mediengruppe Süddeutscher Verlag gegen muenchnernotizen“ verlautbart,
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wiederholt Glöckel: „Wenn die Mediengruppe Süddeutscher Verlag, eine ihrer Unternehmungen, einen Prozeß gegen uns anstrebt, werden wir Menschen, die vom Holocaust betroffen waren, einladen, dem Prozeß beizuwohnen und ihre Meinung zu offenbaren. Vielleicht wird den Geschäftsführern erst so bewußt, was sie verursacht, angerichtet und zu verantworten haben.“

Nur wenige Tage vor der Fortführung des Gerichtsverfahrens vor dem Handelsgericht Wien wegen der Klage der DIZ München GmbH, eine Unternehmung der Mediengruppe Süddeutscher Verlag, wegen der Exklusivreportage über falsche Holocaust Fotos gegen den Chefredakteur Walter Egon Glöckel (News und Nachrichtenmagazin DER GLCKEL vorm. muenchnernotizen) zieht der Konzern die Konsequenzen aus dem den Fall betreffenden OGH Urteil.

Im Juni 2006 hatte der Oberste Gerichtshof unter der Aktenzahl 4 Ob 71/06d zu dem Antrag auf Einstweilige Verfügung betreffend der Reportage „Der Holocaust, Auschwitz und seine Geschäftemacher 2005“ über die falschen Fotos zum Konzentrationslager Auschwitz des SV Bilderdienst bereits einen für den Kläger niederschmetternden Beschluß gefaßt. Dieses höchstrichterliche Urteil war somit maßgeblich für den weiteren Prozeßverlauf und eine weitere Niederlage für die DIZ Dokumentations und Informationszentrum München GmbH beim Prozeß vor dem Handelsgericht in Wien am 18. September 06 sicher gewesen.

Mit ihren Anwälten von Fellner Wratzfeld Partner in Wien zogen sie aus diesem Grunde nur wenige Tage vor dem anberaumten Prozeß die Klage mit einem Streitwert von 35.000. Eur gegen den Journalisten Glöckel unter Anspruchsverzicht zurück. Mehrere Tausend Euro hat die Mediengruppe Süddeutscher Verlag das seit dem Frühjahr 2005 laufende Verfahren gekostet mit dem sie nunmehr Schwarz auf Weiß durch den Obersten Gerichtshof bescheinigt haben, daß Glöckels Reportage nicht nur inhaltlich richtig, sondern „von höchster gesellschaftlicher Bedeutung“ ist und führt zusätzlich den Brückenschlag auf die „Wehrmachtsausstellung“ vom Hamburger Institut für Sozialforschung durch.

Der Gerichtsfall mag nun beendet sein, doch das Thema an sich hat auch durch die Substanz des OGH Urteils Glöckel bestärkt aus medien gesellschaftspolitischer Sicht weiter daran zu arbeiten. So lange bis die „Geschäftemacherei“ mit „mit dem Elend von Millionen Menschen und Opfern“ von einschlägig aktiven Firmen eingestellt wird, wie der Oberste Gerichtshof diese Formulierungen im Gesamtzusammenhang bestätigte.
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