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MEXICO CHAMPIONSHIP VORSCHAU: Bernd Wiesberger will nach der Horrorwoche in Palm Beach Gardens beims ersten WGC Turnieres des Jahres im Club de Golf Chapultepec von Mexiko City den ersehnten Turnaround schaffen und seine Saison endlich so richtig ins Rollen bringen.

Es war letzten Freitag bei den Honda Classic wohl einer der bittersten Tage in der Karriere des Burgenländers. Mit einer 81 (+11) schlitterte Bernd Wiesberger bei seinem Aufgalopp der US Wochen in ein wahres Debakel und fuhr damit auch sein mit Abstand bislang schlechtestes Ergebnis im Land der unbegrenzten Möglichkeiten ein.

Etliche Meilen weiter südlich will und muss er nun beim ersten WGC Event des Jahres den Resetknopf finden um seine bisher mehr als nur wacklige Saison endlich so richtig auf Touren zu bringen.

Nachdem die Ergebnisse von Abu Dhabi weg in der Hauptstadt der Vereinigten Arabischen Emirate bestritt er sein erstes Saisonturnier bei jedem Start etwas schlechter ausfielen, macht sich dies auch bereits in der Weltrangliste bemerkbar, wo er mittlerweile aus den Top 50 rutschte.

Zwar hat dies derzeit noch keine negativen Auswirkungen, schafft er jedoch nicht bald den Sprung zurück, wäre das Players im Mai wohl das erste Megaevent, bei dem Bernd nur zusehen kann.

Den Club de Golf Chapultepec in der Höhenlage von Mexikos Hauptstadt kennt der Oberwarter bereits aus dem letzten Jahr, kam mit der Par 71 Anlage aber nicht wirklich optimal zurecht und beendete das Turnier schließlich nur auf Rang 45. Allerdings hatte Bernd vergangene Saison auch mit einem Magen Darm Virus zu kämpfen, der sein übriges zum eher bescheidenen Abschneiden beitrug.

Vor allem im langen Spiel wird sich die Nummer 53 der Welt deutlich steigern müssen um beim 10 Millionen Dollar Turnier bestehen zu können. Nach dem schlimmen Freitag in Florida zeigte er sich nach einigen wilden Fehlern selbst ratlos und hofft die Probleme in der kurzen Zeit ausgemerzt zu haben um ab Donnerstag neu durchstarten zu können.

Das Feld ist klarerweise enorm stark besetzt, jedoch fehlen aus den Top 10 mit Jason Day (AUS), Hideki Matsuyama (JPN), Brooks Koepka (USA) und Henrik Stenson (SWE) gleich vier Spieler, was die Teilnehmerzahl im Gegensatz zum Vorjahr schrumpfen ließ.

Los geht es für Bernd Wiesberger beim Viertagesturnier ohne Cut am Donnerstag gemeinsam mit Chez Reavie (USA) und Yusaku Miyazato (JPN) um 18:51 MEZ auf der 1. Titelverteidiger Dustin Johnson (USA) beginnt zeitgleich im Topflight mit Vorwochen Champion Justin Thomas (USA) und Spaniens berflieger Jon Rahm auf der 10.

HONDA CLASSIC 2. RUNDE: Bernd Wiesberger liefert im PGA National Resort eine Vorstellung zum Vergessen ab und schlittert in Palm Beach Gardens nicht nur in sein bislang schlechtestes Amerika Ergebnis der Karriere, sondern notiert mit der 81 außerdem seine schlechteste Runde seit 2012. enttäuschende und ratlose Zeit für mich am Platz. Ein extrem schwieriger Platz und sehr schwaches langes Spiel vertragen sich einfach nicht, fasst Wiesberger seine 5 Frust Stunden vom Freitag zusammen.

Dass Bernd Wiesberger und die USA keine innige Liebesbeziehung mehr werden ist bereits seit einigen Jahren klar. Doch was der Oberwarter in dieser Woche in Florida durchlebt, grenzt an einen einzigen Alptraum. Schon zum Auftakt am Donnerstag wäre mehr als die 75 (+5) machbar gewesen, wenngleich der Burgenländer im trickreichen Wind ordentlich zu kämpfen hatte. Am Freitag aber liefert die Nummer 53 der Welt nach anfänglichen leichten Fehlern eine richtig schlimme Vorstellung ab und unterschreibt am Ende eine desaströse 81 (+11).

Dabei lässt sich die Runde eigentlich gut an, denn nach einem anfänglichen Par stopft Bernd gleich auf der 2 die erste sich bietende Chance und nimmt aus drei Metern das Birdie mit. Das soll es dann an diesem Tag mit positiven Ereignissen aber auch schon gewesen sein, denn das erste Bogey auf der 4 der Oberwarter verschiebt aus einem Meter den Parsave tritt eine fast schon epische Negativspirale in Gang, die in gleich zwei Triplebogeys ihre unrühmlichen Spitzen erreicht.

In der Abwärtsspirale gefangen

Nach noch einem weiteren verpassten kurzen Parputt auf der 7 nimmt die wilde Runde erst so richtig Fahrt auf. Bernd blockt danach seinen Drive auf der 8 rechts weg, wassertin Folge aus dem Rough die Annäherung, muss den Drop nehmen und baut dazu noch einen Driller ein, was den Cut mit dem ersten Triplebogey endgültig außer Reichweite kommen lässt. Dem nicht genug lässt er auf der 10 den nächsten Dreiputt folgen, ehe es auf der 11 erneut wild zur Sache geht.

Nach Drive ins Rough muss er am Par 4 vorlegen, findetdanach aus nicht einmal hundert Metern das H2O und schluckt so das nächste Triplebogey, was dem Burgenländer den unglaublichen Zwischenscore von +8 nach 11 einbrockt. Auch danach findet er an diesem Tag kein Rezept, tritt sich weitere Fehler ein und liegt schon vor der berühmt berüchtigten Bear Trap ein Stretch der Löcher 15 bis 17 bei 10 über Par für den Tag.

Nachdem dann auch die Bärenfalle noch zuschnappt ist die 81 (+11) schließlich endgültig Gewissheit. DamitrangiertBernd Wiesbergernur auf dem 135. Platz, notiert dazu noch mit +11 die schlechteste Runde seit dem Moving Day bei den BMW PGA Championship im Jahr 2012und steckt damit nun wohl endgültig im Formkeller fest.

Dass der Trend beim Burgenländer bereits seit Monaten kontinuierlich nach unten zeigt ist vor allem in dieser Saison auch bestens an den Ergebnissen abzulesen. Seit seinem Saisondebüt in Abu Dhabi schnitt er in jeder Woche etwas schlechter ab, was schon in Malaysia eine von Bernds ausgewiesenen Lieblingswiesen in einem Missed Cut endete.

Der erhoffte Turnaround in Florida zu Beginn der US Wochen bleibt nun nicht nur aus, er schlittertbei gesamt 16 über Par sogar in sein schlechtestes Amerika Ergebnis der Karriere. Damit verpasst Bernd es nicht nur vor dem anstehenden WGC Event in Mexiko das Selbstvertrauen zu stärken, eher das Gegenteil dürfte der Fall sein, sondern lässt auch weiterhin wichtige Punkt im World Ranking liegen, wo er mittlerweile außerhalb der Top 50 gereiht ist und weitere Plätze verlieren wird.

Auch wenn sich nach der ersten Runde Spieler wie Tiger Woods oder auch Rory McIlroy über die untypischholprigen Grüns beschwerten, die Bernd ebenfalls alles abverlangten und womöglich ein paar kurze Putts unberechenbar machten, ist es mit Sicherheit nicht dieser Punkt, der den Burgenländer derzeit richtiggehend verzweifeln lässt.

Das Wichtigste wird es nun wohl sein die schlimme Runde so schnell wie möglich aus dem Kopf zu bekommen, immerhin wartet bereits nächste Woche mit dem WGC Event in Mexiko ein absolutes Topturnier, wo Bernd neu angreifen kann. Dazu muss er aber beginnen wieder seine Stärken auszuspielen, die traditionell immer ein starkes langes Spiel und eine geringe Fehlerquote waren. Beides lässt er derzeit schmerzlich vermissen, wasdie durchwachsenen Ergebnissen seit Saisonbeginn schnell erklärt. werde versuchen diese zwei Tage so schnell wie möglich zu verarbeiten, am Wochenende gut in Florida trainieren und dann wieder in Mexiko Gas geben, gibt Bernd die Marschroute vor.

HONDA CLASSIC 1. RUNDE: Bernd Wiesberger tritt sich zum Auftakt im PGA National Resort von Palm Beach Gardens bei windigen Verhältnissen etliche Fehler ein und verpasst so den erhofften Befreiungsschlag. Trotz der 75 ist der Cut für den Oberwarter aber nochnicht abgefahren.

Nach den zuletzt durchwachsenen Ergebnissen auf der European Tour und dem damit verbundenen Abrutschen bis auf Rang 53 der Weltrangliste hoffte Bernd Wiesberger zum Auftakt der US Wochen in Florida auf einen sprichwörtlichen Befreiungsschlag um wieder die Sicherheit in die eigenen Stärken zu erlangen. Der Wunsch soll jedoch ein frommer bleiben.

Schon die 10 Bernd startet auf den Backnine entwickelt sich für sterreichs Nummer 1 nach Abschlag ins Rough und verpasstem Parputt mit dem ersten Bogey alles andere als nach Plan. Der Oberwarter legt sich jeoch sofort auf der 11 eine gute Birdiemöglichkeit auf, verschiebt den Putt aus drei Metern aber und verpasst es so für den schnellen scoretechnischen Ausgleich zu sorgen. Bei windigen Verhältnissen stabilisiert er aber immerhin zu dieser Zeit sein Spiel und verewigt vier Pars in Folge auf der Scorecard.

Just zu Beginn der berühmt berüchtigten Trap ein Stretch der Löcher 15 bis 17 tappt Bernd schnurstracks in die gestellte Falle. Er attackiert die kurz gesteckte Fahne, bleibt dabei jedoch zu kurz und sieht seinen Teeshot am Par 3 im Wasser verschwinden. Nach Drop und Zweiputt ist das Doppelbogey schließlich nicht zu verhindern.

Des Schlechten noch nicht genug hat er auch auf der 17 ordentlich zu kämpfen. Nach eingebunkertem Teeshot und zu langem Sandschlag hat er sogar Glück, dass der Ball noch vor dem Wasser im Rough hängen bleibt. Das Bogey ist so aber Gewissheit und der vierfache European Tour Sieger kommt nach verpasstem Par 5 Birdie auf der 18 sogar nur bei 4 über Par zum Turn.

Nach zwei Pars zu Beginn der Frontnine kann der Oberwarter dann auf der 3 dem zweiten und letzten Par 5 der Runde endlich durchatmen, nachdem er sich die Birdiechance aus nicht einmal zwei Metern nicht durch die Lappen gehen lässt. Nach zwei durchwegs sicheren Pars danach bleibt auf der 6 die Annäherung deutlich zu kurz und nach etwas zu langem Chip kann er aus gut drei Metern das Par nicht kratzen, was ihn wieder auf +4 zurückwirft.

Nachdem er auf der 9 seinen Drive nur im Bunker unterbringt und von dort aus das Grün nicht erreicht, muss er nochein abschließendes Bogey notieren, was schließlich nicht mehr als die 75 (+5) zulässt. Mit derPerformance am ersten Spieltag kann ersich wohl trotz der durchwegs anspruchsvollen Kombination zwischen windigen Verhältnissen und dem schwierigen Gelände auf keinen Fall zufrieden zeigen kann.

Einmal mehr lässt er einige Möglichkeiten verstreichen und hat weiterhin mit Ungenauigkeiten zu kämpfen, die sich in insgesamt vier Bogeys und einem Doppelbogey ungut auf der Scorecard niederschlagen.

Zumindestens aber hat der Burgenländer als 105. und beizwei Schlägen Rückstand auf die prognostizierte Cutmarke durchaus noch Chancen den Cut zu stemmen, dazu muss am Freitagaber eine deutliche Steigerung gelingen. DerBonus einer frühen Startzeit könnte sich dabei durchaus als hilfreich erweisen.
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