ugg boot Frage Einige Fragen zur ETF

Guten Tag liebe AB Gemeinde,

ich möchte gerne mein Geld in ETFs anlegen. Grund hierfür sind der langjährige Vergleich Index/Fonds und das meist schlechtere Abschneiden letzteres. Auch die niedrige Managementgebühr ist sehr verlockend.

Nachdem ich schon Tage für das Suchen eines richtigen Trader für mich gebraucht habe (werde wohl Nordnet nehmen, da ich sowieso nicht viel Traden werde), kommt jetzt der zweite Schritt: Welche ETFs soll ich aus der schier undendlichen Auswahl nehmen?

Dafür ließ ich mir von der Frankfurter Börse ein Infopaket über ETFs schicken, aber war enttäuscht, dass es keine Auflistung aller gehandelten ETFs mit Ausschüttung/Thesaurierung und Spread (soweit möglich) gab.

Hier schoneinmal die erste Frage:

Ist es generell angebrachter, in Performance Indices (also thesaurierend) anzulegen?

Aus meiner Sicht muss man ja bei jährlicher Ausschüttung Steuer zahlen, während man bei Performance ETFs dies erst am Ende tut. Speziell ein Beispiel:

Die DB mit ihren x trackers bieten einen ETF auf den MSCI Europe TRN an. Hier werden (laut Broschüre) die Ausschüttungen thesauriert. Managementgebühr beträgt 0,3% max.

Sagen wir mal, es existiert (laut meinem Bogen gibt kurioserweise keinen billigeren) ein MSCI Europe (OHNE total return, also ausschüttend) mit geringerer Managementgebühr. beim DAX nehmen soll. Hier gibt es min. sechs verschiedene mit meist völlig gleichen Gebühren. Da es immer heißt, die ETFs bilden den Index NAHEZU exakt ab:

Gibt es zwischen den einzelnen ETFs ins Gewicht fallende Unterschiede (vom Spread evtl. mal abgesehen)? Und lohnt es sich daher den Indexchange DAX ex zu holen, weil dieser den größten (am meisten Geld drinnen) ETF in der Gruppe darstellt?

Allgemein möchte ich ein Teil (der nicht gebraucht wird) meines Geldes für 7 10 Jahre (evtl. auch viel mehr) gut anlegen. Streuung, soweit es geht,
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werde ich auch versuchen, indem ich ETFs auf Rohstoffe/Schwellenländern/US etc besorge.

Da in einem solchen Zeitrahmen der Aktienmarkt meist zulegt, habe ich mir deshalb gedacht, speziell beim DAX auch ein ETF auf den LevDAX zu holen. Zwar ist er mit 0,4% Gebühr leicht teurer als sein „Bruder“, aber da man scheinbar FAST (inwiefern frisst der aufgenommene Kredit die doppelte Performance?) 2:1 aus dem Gewinn des DAXes profitiert (natürlich auch in die andere Richtung) und der Zeitrahmen doch recht lang ist, scheint dies eine gute Anlage zu sein. ein Kursrückgang auf sagen wir mal weniger als 3500 Punkten (also „mehr als“ 100% Verlust bei LevDAX, hier hört mein rationales Denken auf. Wie sind denn sagen wir mal 60% DAX Verlust zu berechnen.?) gleich eines „Bankrotts“ oder kann man da noch das Papier einfach weiterhalten und verkaufen, wenn es wieder „rosiger“ aussieht?

Vielen Dank schoneinmal für Eure Mühe!Speziell ein Beispiel:

Die DB mit ihren x trackers bieten einen ETF auf den MSCI Europe TRN an. Hier werden (laut Broschüre) die Ausschüttungen thesauriert. Managementgebühr beträgt 0,3% max.

Sagen wir mal, es existiert (laut meinem Bogen gibt kurioserweise keinen billigeren) ein MSCI Europe (OHNE total return, also ausschüttend) mit geringerer Managementgebühr.

Wann würde sich dieser Kostenvorteil besser auswirken als der „Thesaurierungsvorteil“? Ist das Beispiel überhaupt anwendbar (MSCI Europe TRN komplett das Gleiche wie MSCI Europe, bloss mit eingezahlten Dividenden)?

Das verstehe ich nicht. Wenn ich jetzt einen Fonds kaufe und sagen wir mal in zehn oder 20 Jahren verkaufe,
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dann müssten die Kursgewinne (inkl der thesaurierten Beträge) doch steuerfrei sein? (Vorausgesetz bis dahin ändert sich nichts an den Steuergesetzen.) Die Zwischengewinne würden jedes Jahr vor der Thesaurierung entsprechend versteuert.

Bei einem nicht thesaurierenden Fonds würden die Zwischengewinne versteuert und auf die ab 1.1.2009 manuell wieder angelegten Beträge würde bei einem Verkauf Abgeltungssteuer anfallen.