ugg london Frage Börsengewinne in der Schweiz versteuert

Leider hat die Einstufung als „Gewerbsmässiger“ nichts mit dem Hauptberuf zu tun. Wie in der Schweiz üblich sind keine konkreten Gesetze vorhanden. Es gibt Richtlinien, wonach ein gewerbsmässiger Handel auf jeden Fall ausgeschlossen werden kann: Kreisschreiben Steueramt (pdf)

Diese Richtlinien erfüllst Du allerdings mit Derivatehandel schon einmal nicht. Eine Einzelprüfung könnte also anstehen, Du bist dann komplett der Willkür des Beamten ausgesetzt.

Es gibt allerdings einen „Trick“. Da Selbstdeklaration gilt und nur der Stichtag, 31.12., deklariert werden muss, kannst Du Dein Portfolio vorher „bereinigen“, so dass eine Computerfahndung nach „gewerbsmässigen“ bei Deiner Deklaration nicht hängenbleibt. Grundsätzlich ist jeder private Wertschriftenhandel nämlich als nicht gewerbsmässig anzusehen.

Soweit mir bekannt ist, also vage Antwort, isis in der Schweiz ganz anders. Grundsätzlich haben die kein Steuergeheimnis. Alle Gewinne aus Börsen Handel innerhalb eines Jahres sind steuerfrei darüberhinaus nicht.

Noch mal zum Swiss FA. Die sollen dort überaus freundlich und zuvorkommend sein. Falsche Angaben in der Steuererklärung sind dort zunächst mal keine Straftat. Man wird wohlwollend behandelt und kann es ändern. Sollte man auch. Der Nachbar kann schon mal ’ne Meldung beim FA abgeben. Das is die kehrseite.

Also Schweiz ist durchweg in Finanzen positiv. Kein Vergleich mit D/EU. In der Schweiz hätte ich mit Sicherkheit kein Konto bei Consors. Das, das is ja naja.

Dank Euch allen erst nochmal für die guten Infos . die angegebene Steuerseite gibt da ja echt stichhaltige Auskunft > sowas habe ich bisher vergeblich gesucht.

Das Steueramt im vorhinein selbst fragen wollte ich net, um keine schlafenden Hunde zu wecken

Das mit der Beurteilung nach individuellem Gutdünken ist mir in der Schweiz schon sehr vertraut . Wohne im WAllis da ist das wohl noch ausgeprägter als in anderen Kantonen.

bei 100 200 mal Kauf/Verkauf in Kanton Zug umziehen? hmmm. entweder gibt es dort dann Vorteile für mich (wissen will!) oder du meinst ironischer Weise, ich sei Rockefeller (weit gefehlt betreibe nur auch ab und an enges Daytrayding . da kommt schon mal bis 4,5 mal An /Verkauf am Tag zusammen).

finnziell lohnender/im Geschäftsprofit großzügiger ist die Schweiz sicherlich . allein schon in den anfallenden Steuersätzen.

Nur: einen sinnvollen Onlinebroker habe ich bisher noch net gefunden (swissquote noch der günstigste, glaube, aber gebühren immer noch über Consors und das ganze Drumherum Seite, Service, Foren etc. im Vergleich mehr als dürftig!
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) erst recht net mit Funktionabilität im Derivatehandel > mal einfach den ConsorsActiveTrader hier nur loben muß.

noch net ganz verstanden habe ich den erwähnten „Trick“ „Bereinigung“ (also Glattstellen aller Positionen?) zu Jahresende . diesem Steuerschreiben zufolge tatsächlich null Chance auf Steuerfreiheit . wüßte net, dass ich überhaupt schon mal einen wert über ein Jahr hätte stehen lassen kurzfristtrader bin)Whitepaper

8. Steuern spart man durch Kauf von Aktien statt Obligationen! (nach oben)

Grund: Fest verzinsliche Papiere wie Obligationen werfen zwar einen regelmässigen Ertrag ab. Diese Zinsen unterliegen aber vollumfänglich der Einkommenssteuer, so dass ein guter Teil des Gewinns an den Fiskus abgeliefert werden muss (Art. 20 Abs. 1 Bst. a DBG ).

Aktien hingegen können nach einiger Zeit gewinnbringend verkauft werden und der dabei erzielte Gewinn ist vollumfänglich steuerfrei (Art. 16 Abs. 3 DBG). Für ein Engagement in Aktien könnte heute nach den Kursstürzen an den Börsen der richtige Zeitpunkt sein. Doch Achtung: Eine Garantie, dass es die gekauften Aktien tatsächlich an Wert zunehmen gibt es nicht. Und: Wer zu fleissig Aktien kauft und verkauft, könnte von den Steuerbehörden als gewerbsmässiger Wertschriftenhändler betrachtet werden. Allfällige Gewinnen würden dann als Einkommen aus selbständiger Erwerbstätigkeit besteuert (Art. 18 Abs. 1 DBG).

Das hingegen ist eine sehr schlechte Idee. Mit 99.9% Sicherheit werden Deine Veräusserungseinkünfte (die Du übrigens nicht deklarierst, es gibt nicht einmal ein Feld dafür in der Steuererklärung) nicht erfasst. Wenn Du hingegen nachfragst, so weckst Du tatsächlich schlafende Hunde, wie Du ja schon erwähnt hast.

Du deklarierst die Positionen, die am 31.12. in Deinem Portfolio sind, mehr nicht. Niemand fragt nach Gewinnen von geschlossenen Positionen, ausser Du kommst eben in eine Einzelprüfung. Wenn hingegen offene Derivativpositionen vorhanden sind, die nicht der Absicherung dienen, so kannst Du in einer Netzfahndung hängenbleiben und wirst dann der Einzelprüfung unterzogen. Der Ausgang dieser Prüfung ist lediglich vom Urteil des Prüfers (Steuerkommisär genannt) abhängig, ist also da keine genauen Gesetze existieren völlig willkürlich.

Wie gesagt, das Kreisschreiben des Bundes gibt nur Merkmale bekannt, bie denen gewerbsmässigkeit eindeutig ausgeschlossen werden kann. Noch komplizierter wird das ganze, weil die meisten Kantone abweichende (meist noch strengere) Regelungen benutzen. Eine Einzelprüfung stellt in jedem Fall ein grosses Risiko dar,
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das Du vermeiden kannst indem Du das Portfolio Ende Jahr „schönfärbst“.