ugg outlet usa A World Beyond

Die junge, clevere Casey Newton (Britt Robertson) interessiert sich sehr für Wissenschaft. Eines Tages findet sie eine mysteriöse Anstecknadel, die sie Visionen von einer anderen Welt bekommen lässt und schließlich mit dem einst genialen Erfinder Frank Walker (George Clooney) zusammenbringt. Walker hat jedoch seine frühere Klasse verloren und ist stark desillusioniert. Der Hauptgrund dafür ist, dass er eine Art von Parallel Universum, das Tomorrowland genannt wird, verlassen musste. Dies traf ihn besonders schwer, da es dort keinerlei Sorgen gab, sondern Frieden und Glückseligkeit herrschten. Seit seinem erzwungenen Abschied aus der Parallelwelt hat David Nix (Hugh Laurie) dort das Sagen und verfolgt seine ganz eigenen finsteren Pläne. Gemeinsam wollen das Mädchen und der Erfinder nach Tomorrowland zurückkehren, um dort alles wieder gerade zu biegen und obendrein den nahenden Weltuntergang zu verhindern.

Kriege, Krisen, Katastrophen: Wer heutzutage eine Nachrichtensendung einschaltet, der muss fast zwangsläufig zu dem Schluss kommen, dass es ziemlich schlecht um unseren Planeten bestellt ist und dass die Zukunft düster aussieht. Vom unausweichlichen Weltuntergang ist auch der grantige Frank (gespielt von einem bärtig unglamourösen George Clooney) überzeugt, der sich zu Beginn von Brad Birds Mystery Science Fiction Abenteuer A World Beyond“ direkt an die Kinozuschauer wendet. Aber dann widerspricht plötzlich eine jüngere weibliche Stimme dem Pessimisten und plädiert für einen deutlich positiveren Blick in die Zukunft. Damit ist der ambitionierte zentrale Konflikt dieser kolportiert 190 Millionen Dollar teuren Produktion aus dem Hause Disney schon nach wenigen Minuten in aller Deutlichkeit etabliert und genauso schnell ist klar, welcher Sichtweise sich die Filmemacher anschließen. „1, 2, 3,. /1, 2, 3 4, 5.“ und so weiter. Man erhoffte sich, auch untalentierte und unfähige Schauspieler vermarkten zu können. Das Ergebnis war, zum Glück, ernüchternd: Obwohl es mit der anschließenden Synchronisation ganz gut klappte und man tatsächlich Kosten dank verkürzter Dreharbeiten einsparte, wirkten die Akteure seelenlos, die Handlung dadurch beliebig und puppenhaft interpretiert und Millionen Dollars waren in den Sand gesetzt. War ja klar, denn der Künstler sollte mit seiner Rolle mitfühlen; Schauspieler, wenn sie gut sind, entwickeln dann ein Minenspiel, dass ihr Handwerk erst zu Kunst erhebt.

„A World Beyond“ wirkt wie aus dieser vergangenen Zeit, und was anfangs noch wie eine Persiflage herüberkommt, entpuppt sich bald als ernst gemeint.

Clooney als ewig quengeliger Nerd ist fehlbesetzt und auch die anderen Darsteller wirken, als hätte man sie Freitags nachmittag auf dem Parkplatz abgefangen, damit sie diesen Streifen eben noch in den Kasten bringen.

Ausnahme: Athena, interpretiert von Raffey Cassidy. Diese junge Frau hat offenbar noch Verständnis für ihren Beruf und sieht darin nicht blos die Eintrittskarte zur nächsten Champagner Party.

Was die Idee hinter der verschwurbelten Handlung ist, lässt sich wie folgt erahnen: Die Verantwortlichen bei Disney träumen offenbar von einer Zukunft, in der Autos und S Bahnen fliegen, Häuser himmelhoch ragen und die Menschen mit einem Dauergrinsen in der Visage herumeilen. Bäume gibt es nur im Wald, wo sie ja auch hin gehören. Der ewig böse Roboter kann dabei ruhig auch vor kindlichen Zuschauern brutal zermetzelt werden, Köpfe fliegen. ja, aber eben nur von Maschinen.

Die Story wirkt komplett konstruiert, und wie ein Betrüger beim Sudoku, der einfach eine Zahl einträgt, damit es weiter geht, so landet auch dieser Film an einem Punkt, an dem die Handlung strandet. Jetzt folgt der obligatorische Aufruf, so wegen Klimawandel und Tralala, (nicht, dass das nicht wichtig wäre). Ja, so endet der Film und hinterlässt Fragen. Was ja gut wäre, aber die Fragen berühren nicht den Klimawandel oder die Ausbeutung der Natur, sondern blos die Handlung dieses Machwerks.

„Stell dir eine Welt vor, ohne Politik, ohne Bürokratie und ohne Gier.“ Zitat oder ähnlich aus dem Film.

Heh, du da mit der Hornbrille und dem geleasten Porsche, ist dir klar, dass die Politik erst erfunden wurde, damit die Gier und alle ihre Erscheinungsformen wie Diebstahl, Raub oder Mord bekämpft werden können?
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