ugg boots bailey button bomber ‚Die Entdeckung des Neptun‘

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hier ein Textauszug aus „Die Weigerung des Christopherus“:Neptun Entdeckung :

(von Wolfgang Döbereiner) (.)Das ist also die Entdeckung des Neptun. So eins Komma zwei Grad hinter dem Kardinalpunkt der Ascendent, wer weiß das so genau. Hat der Betreffende eine genaue Uhr gehabt, war möglicherweise null Grad Krebs, war’s nicht null Grad Krebs oder hat er bei null Grad Krebs sein Fernrohr erst eingestellt, oder was es so alles gibt. Nun, ich kann mir schon vorstellen, daß der Neptun sagt „na gut, wenn ich schon komme, komme ich unterm Krebs, ist auch ein Wasserzeichen, da lasse ich mich sehen“. Heißt natürlich, daß der Neptun im Empfinden hochsteigt, der damaligen Zeit. Nun ist es ja so, daß man die Dinge immer erst außen sieht, wenn man sie innen verloren hat, das ist die Armut der Realisten, das ist die Erbärmlichkeit derer, die Wissen zur Macht machen wollen, und was es sonst alles noch gibt. Ich habe sowieso schon gesagt, daß das Wort „denken“ aus dem Althochdeutschen „kennenlernen“ kommt. Die nennen das jetzt „denken“, was vom Wortbild her und damit von der Bedeutung her „kennenlernen“ heißt. Fürs „Denken“ haben wir in der deutschen Sprache, ich weiß nicht, wie es in anderen Sprachen ist, kein Wort. Fürs eigentliche Denken: fürs Bildfügen. Ich habe es schon gesagt, der Erich Kästner, der hat das Montage genannt, Bildmontage. Wenn er zum Schreiben gegangen ist, hat er dann zu seiner Freundin gesagt „ich geh‘ auf Montage“. Schon auch als Fisch, um das herunterzuspielen, so wie der Einstein, den haben sie einmal in Amerika empfangen, da ist er vom Schiff heruntergestiegen und das Schiff hat gepustet, also getönt und die Massen sind dann am Kai gestanden oder wie man das nennt und dann haben sie ihn begrüßt, den großen Einstein, da haben sie eine Vorstellung begrüßt, die sie von ihm hatten. Und der Einstein als Fisch, dem war das ungeheuer unangenehm und er hat dann, Während er durch die Reihen dieser Massen, die da jubelten und schrien, ging, hat er seinen Hut genommen, hat ihn immer wieder hochgeworfen und immer wieder aufgefangen zum Ablenken. Die Entdeckung des Neptun heißt natürlich, und da werden wir im Laufe des Seminars immer wieder darauf zurückkommen, daß die Entdeckung des Realen nur das Gleichnis dessen ist, was sich als Bild fügt, was sich aber als Bild fügt, ist wirklich. Die Sprache drückt das aus, Während man sie spricht wie wir es genannt haben, „im Spiegel der Welt als Sprache“, also die Sprache als Bild der Welt ich führe das jetzt stenogrammartig an für die, die es noch nicht kennen: der Wilhelm von Humboldt, der Bruder vom Alexander, der hat sich über die Sprache und das Sprachwesen ausgelassen, er spricht vom Sprachwesen, das eigenständig sei, das wurde dann von vielen aufgegriffen bis zu Heidegger herauf, in dem Sinne, daß sie gesagt haben, die Sprache gehöre dem Angesprochenen und nicht dem Sprechenden. Das heißt, daß die Sprache die Ordnung des Angesprochenen widerspiegelt, vom Sprechenden veranlaßt. Das Wirkliche kommt in der Sprache aus dem Wirkenden, das für sich nicht sichtbar, spür oder riechbar ist, sondern nur dadurch, daß es wirklich wird, das heißt, mit dem Beisatz “ lich“, was im Althochdeutschen so viel wie „Leib“ oder „Gestalt“ heißt, das heißt also, daß das Wirkliche die Gestalt des Wirkenden ist. Aus diesem Grunde ist das Wirkliche auch das Zeugende, weil es die Gestalt des Wirkenden ist. Ich weiß, das mit dem Zeugenden ist neu, denn ich habe es früher in den zweiten Quadranten gelegt. Erinnern Sie sich? Und die gesamte astrologische Welt hat das nacherzählt, auch alle meine Abschreiber. Nein, das Zeugende ist der dritte Quadrant, weil in ihm das Wirkende zum Wirklichen wird, nämlich Gestalt des Wirkenden, damit im Bild aufnehmbar als Bewußtsein. Denn was anderes kann zeugend sein als das Wirkende.

Das Etymon ist heute noch erhalten in den Wörtern „Leiche“ (= hier in der Grundbedeutung „Körper“, allerdings nur noch bezogen auf tote Körper), und „gleich“.

männlich bedeutet also ursprünglich „einen männlichen Körper habend“. Später bekam das Suffix dann „vergleichende“ Bedeutung:

männlich = „wie ein Mann“

südlich = „wie der Süden“

ähnlich = „wie der Ahn“ (heute Bedeutungserweiterung: einfach „wie“) usw.

Im Englischen ist “ lich“ auch heute noch als selbständiges Wort erhalten: like. Warum bleiben Sie denn in dem kleinen Horizont Ihres Ichs und leiden unter dieser Beschränktheit, Befangenheit, Kleinlichkeit, Dumpfheit,
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Sinnlosigkeit? Warum strecken Sie nicht die Fühlfäden Ihrer Seele aus und durchdringen das ganze Weltall und nehmen selbst teil an dem kosmischen Geschehen? Die kleinen Nöte des eigenen Daseins und Ichs hören dann mit einem Mal auf, und die Größe, der Adel, die Herrlichkeit des Menschen, die keimhaft in ihm ruht, beginnt sich zu entfalten. Aber wie soll sie aufleben, wenn Sie sie niederhalten? Versuchen Sie doch einmal, aus sich herauszugehen, dann werden Sie sehen, wie Ihre Kümmernisse sich lösen, wie Ihre Brust sich weitet, wie Ihre Seele aufatmet, während Sie so an Ihrer Engbrüstigkeit zugrunde gehen. Sie werden merken, wie Ihr Auge hell wird, und alles wie eine neue Welt ausschaut, wie von jedem Geschehen und von allem, was Ihnen nahe tritt, Klarheiten in Ihnen aufleuchten und Lebenskräfte quellen, wie in Ihnen ein neues Werden beginnt, und Ihr Leben sich aus dem bisherigen sinnlosen Geschiebe und Getriebe wie eine tiefsinnige Schöpfung entwickelt und alles erfüllt, was an Anlagen und Bestimmungen in Ihnen ruht. Aber solange Sie in sich aufgehen und für sich leben, sind Sie egoistisch verkrustet und subjektiv getrübt und sehen nicht einmal das Nächste, sondern immer nur sich selbst, und erleben nur Ihre Gefühle, die alles, was Sie berührt, Ihnen verursacht. So gehen Sie an sich selbst verloren, und Ihr Leben muss scheitern. Diese armen verfehlten Existenzen, die sich umbringen mit ihrer Drehe um sich selbst!

Was ist denn das Eigentümliche, das Jesu bringen wollte, was ist das Wesen dieses seelischen Geschehens und Lebens? Das ist es, dass das Hintersinnliche in uns in unmittelbare Fühlung tritt und dem Hintersinnlichen, das in allen Erscheinungen und Vorgängen, in allen Menschen, in jedem Ereignis des Lebens, in jedem Anspruch des Tages verborgen ist. Wenn dieser Kontakt lebendig wird und aus ihm heraus gelebt wird, dann beginnt sich unser eigentliches Wesen zu entfalten, zu offenbaren und sich schöpferisch auszuwirken, dann geht überhaupt erst das Leben los, und zwar ein Leben, das treibende und gestaltende Kraft in sich birgt. Dann wird unser persönliches Leben ein fortwährendes Einatmen dessen, was dahinter liegt, und ein Ausatmen dessen, was in uns dahinter liegt. Und durch dieses Einatmen und Ausatmen des bersinnlichen beginnt der Pulsschlag des wahrhaften Lebens, und sein Blutumlauf durchströmt unser ganzes Dasein.

Man hat gesagt, Chaos sei ExisMan hat gesagt, Chaos sei Existenz ohne Rhythmus. „Im Anfang war der Rhythmus.“ Sobald Rhythmus in das Chaos hereinkam, ward Schöpfung. Genau so ist es mit dem Chaos in uns selbst. Wir müssen den Rhythmus des wahrhaften Lebens gewinnen, der aus dem lebendigen Kontakt zwischen unserer Seele und dem Göttlichen, das überall dahinter liegt, entsteht. Dann werden Sie einmal sehen, wie es in Ihnen zu leben beginnt, was dann aus Ihnen wird, von selbst wird. Dann beginnt die Schöpfung, und die schreitet weiter fort, weil alles, was in Ihnen lebendig wird, plastische Kraft in sich trägt. Müller

Hallo Echo,danke schön!Das sind ja fast schon anthroposophische Gedanken. Steiner zu Poseidon (Neptun):Wenn wir griechisch empfinden würden, so würden wir fragen: Gibt es da draußen im Universum irgend etwas, was dieselben Kräfte sind wie das in unseren Gewohnheiten, Leidenschaften, bleibenden Affekten Wirkende? Und der Grieche fühlte das, ohne daß er es sich intellektualisierte, exemplifiziert zum Bewußtsein brachte, er fühlte, daß in dem auf und abwogenden Meere und im Sturme, Orkane, der über die Erde braust, dieselben Kräfte wirksam sind wie in uns, wenn der bleibende Affekt, die Leidenschaft, die Gewohnheit, das Gedächtnis pulsieren. Mikrokosmisch sind es die Seelenkräfte in uns, die wir unter dem Begriff des therleibes zusammenfassen, der unsere bleibenden Affekte und so weiter bewirkt. Makrokosmisch sind es die Kräfte, die enger an unsere Erde gebunden sind als die durch die Raumesweiten gehenden Zeuskräfte, sind es die Kräfte, welche Wind und Wetter, Sturm und Windstille, stilles und aufbrausendes Meer bewirken. In Müllers Text über das „Schauen“ des Hintersinnlichen finde ich das sehr schön ausgedrückt. (Das intuitive, passive „Schauen“, das ohne das Bewusstsein erfolgt.) Offen dafür zu sein.
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